Spassegger-Theater Kisslegg e.V.

„Je oller, desto toller“

2001/0225.12.01 - 05.01.02 Lustspiel in vier Akten von Regina Rösch

Familie Reiser steht Kopf! Opa Ludwig wird 75 Jahre, jeden Moment können die ersten Gratulanten eintreffen und nichts ist gerichtet! Die Festtafel ist nicht gedeckt, die Geburtstagsgirlande hängt noch nicht und selbst die Klöße sind noch nicht gerollt! Die "Herren des Hauses", der arbeitsscheue Egon und Sohn Xaver, der weder der Schnellste noch der Hellste ist, sind Hedwig keine große Hilfe. Und um das Chaos perfekt zu machen, fällt Hedwig mitten in den Vorbereitungen über einen Stapel "Teller" und "bricht" sich den Arm. Selbst das Geburtstagskind verschläft den großen Tag und aus gutem Grund: Nachdem seine Angehörigen Opa Ludwig vor einigen Jahren seine ewigen Weibergeschichten verboten haben, hat er sich ein neues Hobby zugelegt. Seit fünf Jahren funkt er, nach einem genau festgelegten Terminplan, sechs Nächte in der Woche mit den Außerirdischen von Pluto und Venus.

Mitten in das Chaos platzen die ersten Gratulanten und auch die liebe Verwandtschaft rückt an, um sich wie jedes Jahr, von hinten bis vorne bedienen zu lassen. Und zum 75. Geburtstag hat man Opa ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht, Winni Mc Dudel, einen schottischen Hobby-Ufologen.

Eine feuchtfröhliche Geburtstagsfeier nimmt ihren Lauf, die jedoch immer wieder durch die ewigen Streitereien zwischen Hedwig und ihrer geliebten Schwägerin Resi getrübt wird. Als endlich alle im Bett liegen, entschließt sich Opa Ludwig, obwohl er nun 75 ist, das "Funken" noch einmal zu probieren, doch in dieser Nacht läuft alles schief, als plötzlich und unerwartet zwei "Außerirdische" im Raum stehen. Hat man Opas Hobby bisher liebevoll als "Spleen" belächelt, wittern Opas Söhne und der Bürgermeister nun plötzlich die Chance zu unerwartetem Reichtum zu kommen. Unterstützt von "Profi" Mc Dudel, unternimmt man nun alles, um die "Außerirdischen" einzufangen. Doch das ist Hedwig und Resi, die voller Angst seit Nächten kein Auge mehr zugemacht haben, gar nicht recht. Und auch die Enkel Xaver und Olga, ja selbst der liebe Opa, haben einiges zu vertuschen! Und so versucht jeder auf seine Weise der Jagd ein Ende zu bereiten. Als die "Außerirdischen" schließlich ins Netz gehen, ist die Enttäuschung groß, denn leider erweisen sich die "Außerirdischen" als sehr "irdische" Erscheinungen und selbst für Opas Funkkontakte gibt es eine sehr menschliche Erklärung. Doch am Ende macht Opa, selbst im Alter von 75 Jahren noch immer das, was er will, denn wie heißt es immer: "Je oller, desto toller"!

Spieler und Helfer

Ludwig Reißer Opa Georg Maier
Eugen Reißer Gastwirt H.P. Mauch
Hedwig Reißer dessen Ehefrau Carola Bischofberger
Xaver Reißer deren Sohn Peter Weiland
Heinrich Reißer Beamter Wilfried Müller
Resi Reißer dessen Ehefrau Manuela Joos
Olga Reißer deren Tochter Katja Mauch
Winnie McDudel Schotte/Hobby-Ufologe Alfred Feierle
Elvira Seidenfuß Pfarrköchin Heidi Kübler
Anita Schnabel Vorsitzende des Frauenbunds Petra Kopf
Kornelius Schreier Bürgermeister Bernd Frey
Regisseur Adolf Heinrich
Souffleur Adolf Heinrich
Maske Verena Joos
Bühnenbau Wolfgang Evers
Tontechnik Stefan Winkler, Markus Natterer
Beleuchtung Adolf Woidschützke
Bühnenbild Wolfgang Netuschil
Organisation Egon Boneberger, Sibylle Braun, Wolfgang Stockschläger
2009 - 2018 Spassegger-Theater Kisslegg e.V.